Epilepsie: Wenn Pferde krampfen
Krampfanfälle sind bei Pferden selten, kehren aber oft wieder. Verletzungen des Gehirns, Würmer oder Viren sind mögliche Ursachen. Was hilft den Tieren?

Der Vierbeiner liegt auf der Seite, sein Körper krampft, die Augen sind verdreht. Diesen erschreckenden Anblick kennen einige Hundebesitzer nur allzu gut. Doch Pferde mit epileptischen Anfällen? Davon haben viele Reiter noch gar nichts gehört.

Anfallsleiden sind bei Pferden zum Glück sehr selten. Normalerweise haben sie, wie alle Großtiere, eine ziemlich hohe Krampfschwelle – ihre Muskeln verkrampfen also nicht so leicht wie die von Kleintieren. 

Wie macht sich Epilepsie bemerkbar?
Epileptische Anfälle lassen die Muskulatur des Pferds verkrampfen. Das kann dazu führen, dass das Pferd umfällt und strampelt. Die Augen sind verdreht, das Bewusstsein gestört. Typisch während eines Anfalls ist auch eine krampfhafte Überstreckung des Körpers, wobei das Pferd seinen Kopf nach hinten biegt (Opisthotonus). Manche Pferde laufen im Kreis, wobei die Bewegungen oft so unkoordiniert wirken, als sei die Hinterhand teilweise gelähmt.

In der Phase danach, die unterschiedlich lang dauern kann (Sekunden bis Tage), ist es orientierungslos, wirkt depressiv und kann unter Sehstörungen leiden.

Nervensystem formel | Bei epileptischen Symptomen
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  • Bei epileptischen Symptomen
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Epilepsie: Wenn Pferde krampfen
Krampfanfälle sind bei Pferden selten, kehren aber oft wieder. Verletzungen des Gehirns, Würmer oder Viren sind mögliche Ursachen. Was hilft den Tieren?

Der Vierbeiner liegt auf der Seite, sein Körper krampft, die Augen sind verdreht. Diesen erschreckenden Anblick kennen einige Hundebesitzer nur allzu gut. Doch Pferde mit epileptischen Anfällen? Davon haben viele Reiter noch gar nichts gehört.

Anfallsleiden sind bei Pferden zum Glück sehr selten. Normalerweise haben sie, wie alle Großtiere, eine ziemlich hohe Krampfschwelle – ihre Muskeln verkrampfen also nicht so leicht wie die von Kleintieren. 

Wie macht sich Epilepsie bemerkbar?
Epileptische Anfälle lassen die Muskulatur des Pferds verkrampfen. Das kann dazu führen, dass das Pferd umfällt und strampelt. Die Augen sind verdreht, das Bewusstsein gestört. Typisch während eines Anfalls ist auch eine krampfhafte Überstreckung des Körpers, wobei das Pferd seinen Kopf nach hinten biegt (Opisthotonus). Manche Pferde laufen im Kreis, wobei die Bewegungen oft so unkoordiniert wirken, als sei die Hinterhand teilweise gelähmt.

In der Phase danach, die unterschiedlich lang dauern kann (Sekunden bis Tage), ist es orientierungslos, wirkt depressiv und kann unter Sehstörungen leiden.